Getting Ready & First Look – Der perfekte Beginn eures Hochzeitstages

First Look Hochzeit im Kiental im Berner Oberland – Braut und Bräutigam treffen sich auf Waldweg am Bergbach
Authentischer First Look im Kiental – Natürliche Hochzeitsfotos im Berner Oberland

Inhaltsverzeichnis

Ein ruhiger, gut geplanter Start in den Hochzeitstag legt die Basis für natürliche, emotionale Bilder. Getting-Ready- und First-Look-Shootings zeigen echte Momente — vom letzten Schminken bis zur ersten Träne beim Anblick des Partners. In diesem Beitrag erkläre ich, wie ihr den Ablauf organisiert, welche Details wichtig sind und welche Fotos auf keinen Fall fehlen dürfen.

Warum Getting Ready & First Look so wichtig sind

  • Dokumentiert die Vorbereitung, intime Momente und kleine Rituale.
  • Ermöglicht authentische Emotionen ohne Zeitdruck vor der Zeremonie.
  • Bietet kreative Porträtmöglichkeiten bei natürlichem Licht.
  • Der First Look entlastet den Zeitplan und schenkt dem Paar einen privaten Moment.

Vorbereitung fürs Getting-ready: Location, Licht und Timing

  • Wählt einen hellen Raum mit grossen Fenstern; natürliches, weiches Licht ist ideal.
  • Entfernt störende Hintergründe (Kabel, Wäsche, Müll). Ein aufgeräumter, neutraler Hintergrund wirkt zeitlos.
  • Plant ausreichend Zeit ein: Getting-Ready (Braut) 60–90 Minuten fotografisch, Groom 30–45 Minuten.
  • Abstimmung mit Stylistin/Make-up-Artist: kurze Absprache, wann Fotos gemacht werden sollen (z. B. vor dem letzten Haarspray).
Getting Ready der Braut zu Hause – liebevoller Moment beim Anlegen des Brautschleiers vor der Hochzeit
Intime Vorbereitungen am Hochzeitstag – authentische Momente vor der Trauung

First Look – Ablaufoptionen & Vorteile

  • Klassischer First Look:
    – Bräutigam steht mit dem Rücken zur Braut, Braut kommt von hinten, Umarmung und/oder antippen der Schulter, Bräutigam dreht sich um
    -> Intimer, kontrollierter Moment, Braut sieht den Bräutigam schon ein wenig.
  • Alternative First Sight: Das Pärchen befindet sich in zwei Räumen, welche durch eine Tür miteinander verbunden sind, öffnen der Türe, beide sehen sich gleichzeitig zum ersten mal. Oder draussen/drinnen beide stehen sich an einer Ecke gegenüber ohne sich zu sehen und drehen sich gleichzeitig zueinander
    -> Intimer, kontrollierter Moment, welcher für beide überraschend ist, da sie sich noch nicht sehen
  • Vorteile eines First Look/Sight:
    • Reduziert Nerven vor der Trauung
    • Schafft Zeitfenster für Portraits direkt nach dem First Look
    • Ermöglicht emotionalere Reaktionen (privat, ohne Publikum)

5 Praktische Tipps für den perfekten First Look

  1. Wählt einen ruhigen Ort mit guter Lichtführung (weiches Fensterlicht oder offener Schatten im Freien).
  2. Besprecht die Emotionen im Voraus: Manche Paare wollen Tränen, andere lieber ein kurzes Lachen.
  3. Plant den Fotografen ein, der die Szene unauffällig einfängt (zwei Perspektiven sind ideal, wenn möglich).
  4. Kurzer Probetext: „Wenn du bereit bist, drehe dich langsam um.“ — klare Ansage schafft Sicherheit.
  5. Nutzt den Moment für 10–20 Minuten Paarportraits, solange die Outfits frisch sind.

Beispiel-Zeitplan (bei Trauung um 15:00 Uhr)

  • 08:30–10:00 – Getting-Ready (Braut) — Detail- & Making-of-Fotos
  • 10:30–11:00 – Getting-Ready (Bräutigam) & Einzelportraits
  • 11:30 – First Look + erste Paarportraits (30–40 Min.)
  • 12:30 – Gruppenfotos & Brautjungfern/Groomsmen (20 Min.)
  • 13:00 – Ruhepause / Fahrt zur Location
  • 15:00 – Trauung

(Anpassung nötig je nach Anreise, Styling-Dauer und Zeremonienbeginn.)

Kommunikation mit Dienstleistern

  • Koordiniert Zeitpunkt mit Visagistin/Friseur, Trauzeugen und Location-Manager.
  • Teilt den Foto- und Zeitplan vorab mit allen Beteiligten. So entstehen keine Überraschungen und der Ablauf bleibt entspannt.

FAQ – Häufige Fragen – Getting-ready

  • Was bedeutet das Getting-Ready?
    Das Getting-Ready ist der leise Beginn eures Hochzeitstags. Die letzten Minuten davor, wenn aus Alltag Hochzeit wird. Wenn Gedanken wandern, Hände zittern, gelacht wird – und alles langsam real wird.
  • Warum ist das Getting-Ready so besonders?
    Weil hier nichts gespielt ist. Die Emotionen sind roh, echt und ungeschönt. Nervosität, Vorfreude, Nähe. Für uns entstehen hier Bilder, die oft zu den persönlichsten des ganzen Tages gehören.
  • Wann findet das Getting-Ready statt?
    Meist am Morgen oder Vormittag, noch bevor ihr euch seht. Es ist der Moment, in dem ihr euch sammelt, durchatmet und Schritt für Schritt in euren Tag hineinwachst.
  • Wo fühlt sich ein Getting-Ready stimmig an?
    Dort, wo ihr euch sicher fühlt. Zu Hause, in einem Hotelzimmer, in einer Berghütte. Räume mit Licht, Ruhe und Menschen, die euch guttun – mehr braucht es nicht.
  • Wen sollten wir beim Getting-Ready dabeihaben?
    Nur die Menschen, die euch entspannen. Eine beste Freundin, ein Elternteil, vielleicht auch niemand. Weniger ist oft mehr – für euch und für die Bilder.
  • Wie viel Zeit sollten wir einplanen?
    Genug, um nicht zu hetzen. Ein Getting-Ready braucht keine Eile. Wir empfehlen mindestens 60–90 Minuten pro Person, damit alles ruhig entstehen darf.
  • Wird beim Getting-Ready viel inszeniert?
    Nein. Wir beobachten, halten fest, was passiert – kleine Gesten, flüchtige Blicke, Hände, Stoffe, Licht. Wenn nötig, geben wir sanfte Hinweise, niemals Anweisungen.
  • Was wird beim Getting-Ready fotografiert/gefilmt?
    Details, die sonst verloren gehen würden:
    das Kleid, der Anzug, Schmuck, Schuhe – aber vor allem euch in diesen Momenten dazwischen.
  • Müssen wir etwas vorbereiten?
    Nicht viel. Aufräumen hilft, natürliches Licht ist Gold wert. Alles andere entsteht von selbst – ihr müsst nichts leisten.
  • Ist das Getting-Ready wirklich wichtig?
    Ja. Es erzählt, wie euer Hochzeitstag beginnt. Diese Bilder geben später Kontext, Tiefe und Gefühl – sie machen eure Geschichte vollständig.

FAQ – Häufige Fragen – First Look

  • Was bedeutet ein First Look wirklich?
    Der First Look ist der Moment, in dem ihr euch an eurem Hochzeitstag zum ersten Mal bewusst begegnet. Ohne Publikum. Ohne Erwartungen. Nur ihr zwei – und der Beginn eurer gemeinsamen Geschichte an diesem Tag.
  • Warum berührt ein First Look so viele Paare?
    Weil er Raum schafft. Raum für echte Emotionen, für ein Lächeln, Tränen, Umarmungen. Viele Paare sagen uns später: „Das war einer der intimsten Momente unseres Tages.“
  • Wann fühlt sich der richtige Zeitpunkt an?
    Meist nach dem Getting Ready, bevor der Trubel beginnt. Wenn ihr noch ganz bei euch seid und der Tag langsam Fahrt aufnimmt – ruhig, bewusst und ohne Zeitdruck.
  • Wo entsteht diese besondere Stimmung?
    Dort, wo ihr euch wohlfühlt. In der Natur, auf einem stillen Weg, zwischen Bäumen oder Bergen. Orte, die euch tragen – nicht ablenken.
  • Geht dadurch etwas von der Magie der Trauung verloren?
    Ganz im Gegenteil. Viele Paare erleben die Trauung noch intensiver, weil sie bereits geerdet sind – angekommen im Moment, angekommen bei sich.
  • Wie viel Zeit sollten wir uns dafür nehmen?
    Nicht viel. Aber genug. Etwa 10–20 Minuten, in denen nichts anderes zählt. Kein Zeitplan, kein Programm – nur ihr.
  • Wird der First Look inszeniert?
    Nein. Wir erklären euch kurz den Ablauf, dann treten wir zurück. Was passiert, gehört euch. Wir halten fest, was echt ist – leise und unaufdringlich.
  • Was geschieht nach diesem Moment?
    Oft fliesst der First Look ganz natürlich in ein kleines Paarshooting über. Ohne Druck, ohne Posen – einfach ihr, so wie ihr seid. Rechnet mit rund 30-40 Minuten. So habt ihr genügend Zeit, ohne das Stress aufkommt.
  • Passt ein First Look auch zu einer traditionellen Hochzeit?
    Ja. Der First Look ist kein Bruch mit Traditionen, sondern eine Ergänzung – ein persönlicher Moment, der euch stärkt für alles, was folgt.
  • Woran merken wir, ob ein First Look zu uns passt?
    Wenn euch Nähe wichtig ist. Wenn ihr euren Hochzeitstag bewusst erleben möchtet. Wenn ihr euch einen Moment wünscht, der nur euch gehört – dann ist der First Look genau richtig.